Organisations- &
Qualitätsentwicklung in Zeiten des Wandels.

Als Prozessbegleiterin unterstütze ich Sie bei Ihrem Veränderungsprozess.

Wie sollen wir das bloß schaffen? Zu wenig Zeit, zu wenig Geld, zu hohe Erwartungen. Die Veränderungen, die Leitungen von Kindertagesstätten mit ihrem pädagogisches Fachpersonal zu stemmen haben, sind die Kombination aus komplexen Herausforderungen der demografischen Entwicklung, den vielfältigen Veränderungen in den Familienmodellen, dem gewachsenen Anspruch an Bildung, Betreuung und Erziehung bei steigender Bürokratie und unzureichender Personaldecke. Bildungsverständnisse, gesellschaftliche Veränderungen und gestiegene Erwartungen  an Zuständigkeiten lösen Veränderungsprozesse in Kindertagesstätten sowie Familienzentren aus, sodass diese sich schon lange im Umbruch befinden.

Organisations- und Qualitätsentwicklung - ein Spagat zwischen Überforderung und Machbarkeit

Bundesweit wird eine vielschichtige Debatte über die zukunftsfähige Ausgestaltung der Kindertagestätten und die weitere Professionalisierung von pädagogischen Fachkräften geführt. Der Ausbau von Kitas, Krippen und Ganztagsschulen ist in den letzten Jahren verstärkt vorangetrieben worden, um dem wachsenden Bedarf von Eltern an verlässlicher und professioneller Betreuung ihrer Kinder gerecht werden zu können. Neben dem geltenden Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr und der enorme Ausbau des Kitabereichs, entwickelt sich auch die ganztägige Betreuung an Schulen weiter, sodass auch in diesem Bereich viele neue Stellen für pädagogische Fachkräfte geschaffen wurden und vielfältige Aufgaben geschultert werden müssen. So müssen auch hier, ähnlich wie in Krippe und Kita, Ressourcen neu verteilt, Zuständigkeiten neu geschaffen und Verantwortung für neue Themenfelder übernommen werden.

Die daraus resultierenden Veränderungsprozesse aktiv zu gestalten ist für die Akteure vor Ort nicht immer leicht und einfach. Oft fehlen im pädagogischen Alltag die entsprechende Zeit und der Blick aus der Meta-Ebene, um den Qualitäts- und Entwicklungsprozess effektiv voranzubringen.

Ich unterstütze Sie bei all diesen Herausforderungen durch eine systemische, gezielte und vor allem individuelle Prozessbegleitung.

Meine Aufgabe – Ihr Nutzen:

Ich komme zu Ihnen in die Einrichtung, strukturiere und vereinfache den Prozess, unterstütze mit fachlich Know How, steuere auf unterschiedlichen Ebenen und begleite aktiv im Alltag. In meiner Rolle als Prozessbegleiterin bin ich Expertin für innovative, komplexe und manchmal auch sperrige Prozesse. Daher liegen meine Kompetenzen im Bereich  der Kommunikation, Kooperation und Gestaltung.

Sie profitieren, indem Leistungen gesteigert und höhere Motivation durch mehr Beteiligung (Partizipation), Lern- und Entwicklungschancen geschaffen werden. Das ganze Team macht sich gemeinsam auf den Weg, die Zusammenarbeit wächst, das ressourcenorientierte Arbeiten steigert sich und der Umgang mit Stress und Belastungen im Prozess wird optimiert.

„Wenn du schnell gehen willst, geh allein. Wenn du weit kommen willst, geh gemeinsam“
(aus dem Afrikanischem)

Einer meiner zentralsten Fragen im Prozess lautet daher oft: „Was machen wir wie, wann und warum“? Denn Veränderung besteht immer aus mehreren Phasen.

Und so klar die Möglichkeiten und Chancen beim Einsatz eines Projektbegleiters auch sind, so deutlich sind auch seine Grenzen. Denn ich begleite sie immer nur punktuell an einem Prozess entlang und daher ist mein Einsatz zeitlich limitiert. Von daher liegt mir sehr viel daran, am Ende für einen guten Transfer, eine gute Implementierung zu sorgen,  damit alle Akteure vor Ort erfolgreich selbstständig und nachhaltig, auch ohne mich, nach dem Veränderungsprozess weiter arbeiten können.

Wenn ich Sie neugierig gemacht habe, freue ich mich auf Ihre Anfrage per E-Mail oder Telefon 05931 / 8850783.

Exemplarisch einige Prozessbegleitungen

  • Für die Emsländische Stiftung Beruf und Familie -  als Coach und Prozessbegleiterin für den Bereich Vereinbarkeit von Familie und Beruf  (2007 bis heute). Aufgabe in diesem Tätigkeitsfeld war und ist es, Unternehmen bei der Implantierung, Umsetzung und Steuerung von familienfreundlichen Maßnahmen zu beraten und begleiten.
  • Für die Stadt Mülheim an der Ruhr Amt für Kinder, Jugend und Schule Komm Inz MH - Kommunales Integrationszentrum Mülheim an der Ruhr (vorher RAA) – (10.2012 – 10.2014) als Prozessbegleiterin im Rahmen des Frühe Chancen Projektes,  habe ich 6 städtische Kitas bei der Implementierung und Weiterentwicklung von alltagsintegrierter Sprachförderung begleitet.
  • Für den Kreis Minden-Lübbecke Schulamt Bildungsbüro (seit 2013) als Prozessbegleiterin im Rahmen des Netzwerks Sprache, Übergangsgestaltung Kita/GS, begleite ich Tandems (Kitas & GS) bei der Übergangsgestaltung.
  • Für die K.I.T.A. gGmbH Nordhorn habe ich die 7 Kitas bei der Fusion (Zusammenschluss der Einrichtungen durch die KITA gGmbH) beim Prozess „Erziehungspartnerschaft“ begleitet (01.2012-12.2012)
  • In der Stadt Frankenberg habe ich 2 Schulen und 8 Kitas beim Übergangsprozess Kita/Grundschule zum Schwerpunkt „Mathe im Alltag“ beraten und begleitet.
  • Für die deutsche Kinder und Jugendstiftung arbeitete ich von Juni 2013 bis Dezember 2016 als Prozessbegleiterin im Projekt „Bildung braucht Sprache“ und begleite acht Kitas und acht Grundschulen. Seit Dez.2016 arbeite ich als Prozessbegleiterin im Projekt „Qualität vor Ort“.
  • Ferner habe ich in den letzten Jahren ´zig verschiedene Elementarpädagogische Einrichtungen bei unterschiedlichen Veränderungsprozessen wie z.B. Konzeptweiterentwicklung, Teamentwicklung, Alltagsintegrierter Sprachförderung und Begleitung, Einführung der Portfolio-Arbeit, Fusion von Einrichtungen, Neuorientierung, Erweiterung um einen U3- Bereich begleitet.

Erfolgsfaktoren:

  • ich handle neutral
  • ich leiste Synchronisationsarbeit
  • ich berate im gesamten Veränderungsprozess
  • ich achte auf Balance
  • ich wache über die Qualität und deren Sicherung
  • ich mache Potenziale / Ressourcen  transparent und zeige auch Grenzen auf
  • ich nutze vielfältige Methoden und Tools  für ein gutes Projektmanagement
  • ich sorge für Partizipation aller am Prozess Beteiligter
  • manchmal bin ich auch ein Katalysator
  • doch vor allem sorge ich mich um eine gute Kooperationsstruktur.